Auf dieser Seite möchten wir auf die Schicksale der Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen in Ostwestfalen-Lippe unter Einbeziehung der angrenzenden Regionen während des 2. Weltkrieges aufmerksam machen, da darüber noch sehr wenig bekannt ist. Zwar gibt es in den Städten und Gemeinden einige Gedenksteine und Gräber, bei deren Suche wir auch meist von den Verwaltungen unterstützt wurden, aber leider ist ansonsten wenig bekannt.
Wir bedanken uns bei den Stadt-, Gemeinde- und Friedhofsverwaltungen in Bad Oeynhausen, Bohmte, Espelkamp, Lübbecke, Minden, Petershagen, und Wagenfeld für ihre freundliche Unterstützung.
Hier widmen wir uns den Zwangsarbeiterschicksalen, die nicht auf unserer Internetseite (www.russische-schicksale-im-muehlenkreis.de) bearbeitet wurden; also allen nichtrussischen Zwangsarbeitern.
Ursprünglich wollten wir eigentlich nur die russischen Zwangsarbeiter erfassen, weil darüber noch weniger bekannt ist als bei den Anderen. Aber aufgrund der bisher gesammelten Daten haben wir uns doch für die Erweiterung entschlossen.
Es ist an der Zeit oder fast schon zu spät, etwas Licht in dieses dunkle Kapitel der Zwangsarbeitergeschichte zu bringen. Wie haben diese Menschen in Gefangenschaft, fern der Heimat gelebt? In welchen Unternehmen in Ostwestfalen haben sie gearbeitet? Gibt es Erinnerungen von Überlebenden? Wer waren diejenigen, die hier ermordet wurden, erfroren, verhungerten, an Krankheiten starben? Wir möchten aber auch versuchen an jene Deutschen zu erinnern, die entgegen drohender Strafen versucht haben, diesen Zwangsarbeitern zu helfen. Und nicht zuletzt, soll mit dieser Seiten den unzähligen Hinterbliebenen in den europäischen Nachbarländern, die auch heute noch auf der Suche sind, etwas Gewißheit über das Schicksal ihrer in Deutschland begrabenen Angehörigen zu geben.
Wir haben lange überlegt, ob die wenigen Dokumente ausreichend sind für eine Homepage. Ja, denn sie sollen ein erster Anstoß sein, nach und nach Puzzlesteine zusammenzutragen, die schließlich diesen Teil der Zwangsarbeitergeschichte besser erlebbar machen.
Deshalb bitten wir alle, die etwas zu diesem Thema beizusteuern haben - Fotos, Augenzeugenberichte, Dokumente - sich am Ausbau der Seite zu beteiligen. Kontakt ist über diese Adresse möglich (Bitte ersetzen Sie die Zeichen "<at>" durch @ vor dem beantworten!):
zwangsarbeiter-ostwestfalen<at>gmx.net